„Ambulant vor stationär“: Das Ambulante Betreute Wohnen wird seit Juli 2003 vom Landschaftsverband Rheinland finanziert und soll Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen die Gestaltung eines selbstbestimmten Alltags außerhalb von stationären Institutionen ermöglichen.
Behindert – na und? besitzt die Zulassung des Landschaftsverbands Rheinland als Anbieter des Betreuten Wohnens. Unsere qualifiziert ausgebildeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen besuchen die Person mit Behinderung in ihrer Umgebung und unterstützen sie in allen Verrichtungen des täglichen Lebens, in denen Hilfe benötigt wird. Die Hilfestellung kann auch den Beginn der Verselbständigung betreffen und darin bestehen, jemanden beim Auszug aus dem Elternhaus oder einer Heimunterbringung zu unterstützen (Wohnungssuche und -anmietung, Einrichtung der Wohnung, Anträge stellen zur Sicherung des Lebensunterhalts, Freizeitgestaltung usw.).
Menschen mit Behinderung, die im Heim oder noch bei ihren Eltern wohnen und ihre Wohnsituation ändern möchten, können sich an uns wenden. Wir erstellen zusammen mit der betreffenden Person einen Hilfeplan, in dem die Art und der Umfang der erforderlichen Unterstützung festgelegt werden. Anhand dieses Hilfeplans wird in der Hilfeplankonferenz (HPK) ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt, die Notwendigkeit der Unterstützung muss hierbei plausibel begründet werden. Die Hilfeplankonferenz setzt sich aus Fachpersonal aus den verschiedenen Bereichen der Behindertenhilfe und den entsprechenden Kostenträgern zusammen und entscheidet über die Kostenübernahme.
Unsere Arbeit im Betreuten Wohnen orientiert sich an den Zielen unserer Vereinsarbeit, in der die Person mit Behinderung im Mittelpunkt steht. Dementsprechend verfügt unser BeWo-Konzept über folgende Qualitätsmerkmale:
♦ qualifizierte personelle Ausstattung ♦ Kontinuität einer Betreuung durch ein Bezugspersonen-System ♦ Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit ♦ Integration des sozialen Umfelds und der Angehörigen, sofern dies gewünscht wird ♦ klientenzentrierte Vereinbarung zur Kriseninterventionen ♦ rollstuhlgerechte Räumlichkeiten mit Möglichkeiten für Gruppenangebote ♦ regelmäßige Dienstbesprechungen, Fallbesprechungen und Supervisionen ♦ Regelmäßige Fortbildungen des Personals vor allem in rechtlichen Fragen ♦ regionale Einbindung in Gremien und Arbeitskreisen ♦ engmaschige Kontakte mit zahlreichen anderen Trägern und Einrichtungen der Behindertenhilfe durch unsere mehr als 20jährige Arbeit im Behindertenbereich
Ansprechpartnerin:
Anja Latzke, Telefon: 870 23 19
a.latzke@behindertnaund.de
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